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GECMAGAZIN
Zeit für den Herz-Check

die eigene Herzgesundheit und mögliche Risikofaktoren genauer im Blick zu behalten. Unser ClubPartner [b][url=https://www.german-emirates-club.com/Partner/2/1659]Dr. med. Jan-Niclas Strickling[/url][/b], deutschsprachiger Facharzt für Kardiologie und Innere Medizin am Medcare Hospital, erklärt, welche Faktoren für das persönliche Herz-Kreislauf-Risiko entscheidend sind und welche Vorsorgeuntersuchungen sinnvoll sein können. [b]Warum das Risiko mit dem Alter steigt[/b] Im Laufe der Jahre summieren sich die Auswirkungen verschiedener Lebensstil- und Risikofaktoren. Was mit 30 möglicherweise noch keine messbaren Folgen hat, kann zehn oder zwanzig Jahre später zunehmend relevant werden. Bei Frauen kommen rund um die Wechseljahre hormonelle Veränderungen hinzu, die sich ebenfalls auf das Herz-Kreislauf-Risiko auswirken können. Vorsorge bedeutet daher vor allem, mögliche Risiken frühzeitig zu erkennen und rechtzeitig gegenzusteuern. [b]Die wichtigsten Risikofaktoren kennen[/b] Zu den klassischen Risikofaktoren zählen Bluthochdruck, erhöhte LDL-Cholesterin- und Triglyceridwerte, Diabetes beziehungsweise Prädiabetes, Übergewicht – insbesondere ausgeprägtes Bauchfett –, Rauchen und Bewegungsmangel. Auch chronischer Stress und Schlafapnoe können das kardiovaskuläre Risiko erhöhen. Besonders wichtig ist zudem die Familiengeschichte. Sind nahe Verwandte bereits vergleichsweise jung an einem Herzinfarkt oder Schlaganfall erkrankt, sollte dies bei der individuellen Risikobewertung berücksichtigt werden. Das Tückische: Einige der wichtigsten Risikofaktoren machen zunächst keinerlei Beschwerden. Ein erhöhter Blutdruck ist dafür das klassische Beispiel. Wer sich gesund fühlt, kann also trotzdem Werte haben, die langfristig Herz und Gefäße belasten. [b]Was gehört zu einer sinnvollen Vorsorge?[/b] Eine gute Herzvorsorge beginnt vergleichsweise unspektakulär: mit der regelmäßigen Kontrolle des Blutdrucks und wichtigen Blutwerten. Dazu gehören insbesondere das Lipidprofil mit den Cholesterinwerten sowie Nüchternblutzucker beziehungsweise HbA1c zur Erkennung eines Diabetes oder einer entsprechenden Vorstufe. Je nach Alter, Befunden, Beschwerden und individuellem Risikoprofil können weitere Untersuchungen sinnvoll sein. Dazu gehören beispielsweise ein Ruhe-EKG, gegebenenfalls ein Belastungs-EKG und eine Echokardiographie, also eine Ultraschalluntersuchung des Herzens. Auch zusätzliche Laborwerte wie Lipoprotein(a), kurz Lp(a), oder Apolipoprotein B (ApoB) können in bestimmten Fällen weitere Informationen liefern. Welche Untersuchungen tatsächlich sinnvoll sind, sollte jedoch individuell entschieden werden. [b]Wann weiterführende Diagnostik sinnvoll sein kann[/b] Bei Menschen mit einem erhöhten oder nicht eindeutig einzuschätzenden Herz-Kreislauf-Risiko kann in bestimmten Fällen auch eine CT-Untersuchung zur Bestimmung des sogenannten Calcium-Scores sinnvoll sein. Dabei wird gemessen, ob und in welchem Umfang sich Kalkablagerungen in den Herzkranzgefäßen gebildet haben. Der Wert kann dabei helfen, das individuelle Risiko für eine koronare Herzkrankheit genauer einzuschätzen und Entscheidungen über weitere präventive Maßnahmen zu unterstützen. Er ist jedoch keine allgemeine Screening-Untersuchung, die jeder Mensch ab einem bestimmten Alter benötigt. Auch Ultraschalluntersuchungen der Halsschlagadern können bei entsprechender Fragestellung Hinweise auf bereits bestehende Gefäßveränderungen geben. [b]Ab 40 genauer hinschauen[/b] Die Deutsche Herzstiftung empfiehlt Männern und Frauen, ab etwa 40 Jahren regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen zur Beurteilung des Herz-Kreislauf-Risikos wahrzunehmen. Bei familiärer Vorbelastung oder bestehenden Risikofaktoren kann eine frühere beziehungsweise intensivere Abklärung sinnvoll sein. Wie häufig Kontrollen notwendig sind und ob zusätzlich eine kardiologische Untersuchung angezeigt ist, hängt jedoch vom individuellen Profil ab. Wer beispielsweise bereits unter Bluthochdruck oder Diabetes leidet, raucht, deutliches Übergewicht hat oder eine relevante familiäre Vorbelastung mitbringt, benötigt unter Umständen eine engmaschigere Betreuung als ein gleichaltriger Mensch ohne erkennbare Risikofaktoren. [b]Warnzeichen ernst nehmen[/b] Vorsorgeuntersuchungen sind für Menschen gedacht, die keine akuten Beschwerden haben. Treten dagegen Symptome auf, sollte man nicht bis zum nächsten routinemäßigen Check warten. Druck oder Engegefühl in der Brust, insbesondere mit Ausstrahlung in Arm, Kiefer oder Rücken, plötzliche Atemnot, ausgeprägter Schwindel oder ein auffällig schneller beziehungsweise unregelmäßiger Herzschlag sollten umgehend medizinisch abgeklärt werden. Auch kalter Schweiß und Übelkeit können im Zusammenhang mit einem Herzinfarkt auftreten. Gerade bei Frauen können die Symptome weniger eindeutig sein und beispielsweise Atemnot, Übelkeit oder ungewöhnliche Erschöpfung stärker im Vordergrund stehen. Bei plötzlich auftretenden oder starken Beschwerden gilt daher selbstverständlich: nicht auf einen regulären Arzttermin warten, sondern unverzüglich medizinische Hilfe in Anspruch nehmen. [b]Die wirksamste Vorsorge beginnt im Alltag[/b] Ein großer Teil der Herz-Kreislauf-Prävention findet nicht in der Arztpraxis statt, sondern im täglichen Leben. Eine mediterran geprägte Ernährung mit viel Gemüse, Obst, Hülsenfrüchten, Vollkornprodukten und gesunden Fetten sowie möglichst wenig stark verarbeiteten Lebensmitteln unterstützt die Herzgesundheit. Hinzu kommt regelmäßige Bewegung. Als Orientierung gelten etwa 150 Minuten moderate körperliche Aktivität pro Woche. Rauchverzicht, ein gesundes Körpergewicht, ausreichend Schlaf und ein bewusster Umgang mit chronischem Stress gehören ebenfalls zu den wichtigsten beeinflussbaren Faktoren. Entscheidend ist dabei nicht die eine perfekte Maßnahme. Herzgesundheit entsteht aus vielen Faktoren, die über Jahre zusammenspielen. Wer seine persönlichen Risiken kennt und regelmäßig überprüfen lässt, kann frühzeitig gegensteuern und damit viel für die eigene Herzgesundheit tun. [b]Über unseren ClubPartner[/b] Dr. med. Jan Niclas Strickling ist interventioneller Kardiologe sowie Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie mit deutscher Facharztanerkennung und am Medcare Hospital Al Safa in Dubai tätig. Seine Schwerpunkte liegen unter anderem auf komplexen Koronarinterventionen, Herzschrittmacher- und Device-Therapie sowie der Behandlung von Herzinsuffizienz. Neben moderner Diagnostik und Therapie legt Dr. Strickling besonderen Wert auf verständliche Kommunikation und eine gemeinsame Entscheidungsfindung mit seinen Patientinnen und Patienten. Medizinische Zusammenhänge nachvollziehbar zu erklären und Menschen dabei zu unterstützen, ihre eigene Herzgesundheit besser zu verstehen, gehört für ihn wesentlich zu einer guten kardiologischen Versorgung. Sie erreichen unseren ClubPartner telefonisch unter +971 55 155 4311, per [b][url=mailto:janniclas.strickling@medcarehospital.com]E-Mail[/url][/b], oder besuchen Sie seine [b][url=https://www.medcare.ae/en/physician/view/jan-niclas-strickling.html?specialaization=6&cHash=fb500c6250b5700690149c34ff3e3523&otp=2023]Homepage[/url][/b]. Sie haben noch keine [url=http://www.german-emirates-club.com/Magazine/37/1950][b]ClubMitgliedskarte[/b][/url] oder Fragen zur Partnerschaft mit diesem ClubPartner, den Konditionen, oder benötigen Sie weitere Empfehlungen im Bereich Gesundheit? Über unsere [url=http://www.german-emirates-club.com/hotline][b]Exklusive Mitglieder Hotline[/b][/url] erreichen Sie uns unkompliziert per [url=tel:+971562050066][b]Telefon[/b][/url] (werktags von 9 bis 18 Uhr) und per [url=https://wa.me/971562050066][b]Whatsapp[/b][/url].
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