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GECMAGAZIN
Erst Stabilität, dann Aufarbeitung

Nervensystem zu stabilisieren. Unser ClubPartner [url=https://www.german-emirates-club.com/Partner/17/1672][b]Katharina Heinschke[/b][/url] erklärt, warum Regulation und innere Sicherheit eine wichtige Grundlage dafür bilden können, belastende Erfahrungen später angemessen zu verarbeiten. [b]Wenn äußere und innere Belastung zusammentreffen[/b] Politische Krisen, wirtschaftliche Unsicherheit, persönliche Umbrüche oder andere außergewöhnliche Situationen können das Nervensystem bereits erheblich beanspruchen. Treffen solche aktuellen Belastungen gleichzeitig auf frühere traumatische Erfahrungen, muss das Nervensystem mehrere Stressquellen zugleich verarbeiten. Es reagiert dann nicht nur auf das, was gerade geschieht. Auch frühere Erfahrungen von Bedrohung, Hilflosigkeit oder Kontrollverlust können aktiviert werden. Befindet sich das Nervensystem ohnehin in erhöhter Alarmbereitschaft, stehen entsprechend weniger Ressourcen für eine intensive Auseinandersetzung mit belastenden Erinnerungen zur Verfügung. [b]Warum Aufarbeitung Stabilität braucht[/b] Die Verarbeitung traumatischer Erfahrungen erfordert ein gewisses Maß an innerer Sicherheit und Regulation. Belastende Erinnerungen müssen wahrgenommen und eingeordnet werden können, ohne dass das Stresssystem dabei vollständig die Kontrolle übernimmt. Ist diese Grundstabilität nicht vorhanden, kann eine intensive Konfrontation mit traumatischen Inhalten zusätzliche Belastung erzeugen. Das Nervensystem reagiert dann möglicherweise nicht mit Verarbeitung, sondern erneut mit seinen Schutzmechanismen. Vergangene Bedrohung und gegenwärtige Situation lassen sich unter hoher Aktivierung schwerer voneinander unterscheiden. Erinnerungen können sich dadurch emotional oder körperlich sehr gegenwärtig anfühlen, obwohl die ursprüngliche Situation längst vorbei ist. [b]Stabilisierung bedeutet nicht Verdrängung[/b] Zunächst auf Stabilisierung zu setzen bedeutet nicht, schwierige Erfahrungen zu ignorieren oder ihre Aufarbeitung dauerhaft zu vermeiden. Vielmehr geht es darum, zunächst die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass eine spätere Verarbeitung überhaupt möglich wird. Das Nervensystem soll wieder ausreichend Kapazität entwickeln, um belastende Inhalte wahrzunehmen, ohne unmittelbar in einen Zustand starker Alarmbereitschaft zu geraten. Zur Stabilisierung können aus neuropsychologischer Sicht unter anderem folgende Ziele gehören: [LIST] [*]die Aktivierung des Stresssystems zu reduzieren [*]emotionale Übererregung besser regulieren zu können [*]wieder mehr Orientierung und Kontrolle zu erleben [*]Zugang zu stabilisierenden inneren und äußeren Ressourcen zu gewinnen [*]zwischen aktueller Situation und früherer Bedrohung besser unterscheiden zu können [/LIST] [b]Warum das Timing entscheidend sein kann[/b] Nicht nur die Art der traumabezogenen Arbeit spielt daher eine Rolle, sondern auch ihr Zeitpunkt. Eine Methode, die in einer stabilen Phase hilfreich sein kann, muss nicht automatisch auch während einer akuten äußeren Krise die richtige Intervention sein. Aus Sicht von Katharina Heinschke sollte deshalb zunächst berücksichtigt werden, in welchem Zustand sich das Nervensystem aktuell befindet. Ist die Belastung bereits sehr hoch, kann die Wiederherstellung von Regulation und Sicherheit zunächst wichtiger sein als die intensive Beschäftigung mit der Vergangenheit. Erst wenn das Nervensystem wieder über ausreichend Stabilität verfügt, können schwierigere Inhalte differenzierter betrachtet und verarbeitet werden. [b]Stabilisierung schafft wieder Handlungsspielraum[/b] Eine verbesserte Regulation wirkt sich nicht nur auf emotionale Reaktionen aus. Wenn die permanente Alarmbereitschaft nachlässt, können auch Wahrnehmung, Konzentration und Entscheidungsfähigkeit wieder besser zusammenspielen. Menschen gewinnen dadurch häufig mehr inneren Handlungsspielraum. Situationen lassen sich differenzierter betrachten, aktuelle Risiken besser von früheren Erfahrungen trennen und Entscheidungen weniger stark aus einem Zustand von Angst oder Dringlichkeit heraus treffen. Stabilisierung ist damit nicht lediglich eine Vorstufe zur eigentlichen Arbeit. Sie kann selbst ein zentraler Bestandteil des Umgangs mit belastenden Erfahrungen sein. [b]Erst Sicherheit, dann Verarbeitung[/b] Die Arbeit unseres ClubPartners Katharina Heinschke verbindet Trauma-Psychologie, Neurobiologie und die Auseinandersetzung mit menschlichen Entscheidungsprozessen unter hoher Belastung. Dabei steht die Frage im Mittelpunkt, was das Nervensystem in der jeweiligen Situation tatsächlich benötigt – und nicht allein, welche Erfahrungen grundsätzlich aufgearbeitet werden könnten. Wenn Sie merken, dass aktuelle Belastungen mit früheren Erfahrungen zusammentreffen und Ihr Nervensystem kaum noch zur Ruhe kommt, kann eine fachliche Einordnung helfen, zunächst wieder mehr Stabilität und Orientierung zu entwickeln und anschließend zu entscheiden, welche weiteren Schritte sinnvoll sind. Sie erreichen unsere ClubPartnerin telefonisch unter [url=tel+4915204111346][b]+49 1520 4111 346[/b][/url], per [url=mailto:beratung@katharinaheinschke.de][b]E-Mail[/b][/url], oder besuchen Sie die [b][url=http://www.katharinaheinschke.de]Homepage[/url][/b]. Sie haben noch keine [url=http://www.german-emirates-club.com/Magazine/37/1950][b]ClubMitgliedskarte[/b][/url] oder Fragen zur Partnerschaft mit diesem ClubPartner, den Konditionen, oder benötigen Sie weitere Empfehlungen im Bereich Beratung? Über unsere [url=http://www.german-emirates-club.com/hotline][b]Exklusive Mitglieder Hotline[/b][/url] erreichen Sie uns unkompliziert per [url=tel:+971562050066][b]Telefon[/b][/url] (werktags von 9 bis 18 Uhr) und per [url=https://wa.me/971562050066][b]Whatsapp[/b][/url]. [i]Foto: [url=https://unsplash.com/@kmitchhodge?utm_source=unsplash&utm_medium=referral&utm_content=creditCopyText][b]K. Mitch Hodge[/b][/url] / [url=https://unsplash.com/photos/a-large-rock-sitting-on-top-of-a-lush-green-field-RDHkxNAhmLI?utm_source=unsplash&utm_medium=referral&utm_content=creditCopyText][b]Unsplash[/b][/url][/i]
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