Login
Den vollständigen Artikel können nur eingeloggte Clubmitglieder lesen. Bitte loggen Sie sich ein!
GECMAGAZIN
KI braucht mehr als gute Ideen

[url=https://www.german-emirates-club.com/Partner/3/1186][b]Qvest[/b][/url] im Rahmen der IBC 2026 in Amsterdam veranstaltete. Unter dem Titel [i]„AI everywhere. Business value anywhere?“[/i] diskutierten Vertreter von NVIDIA, Sportcast und dem Österreichischen Rundfunk (ORF), wie sich KI-Anwendungen erfolgreich in bestehende Arbeitsprozesse integrieren lassen. [b]Weniger Experimente, mehr Ergebnisse[/b] Nach einer Phase intensiven Experimentierens steht für viele Unternehmen inzwischen die Frage im Mittelpunkt, welche KI-Anwendungen tatsächlich einen Mehrwert bringen. Michael Kaplan von NVIDIA empfiehlt, sich zunächst auf die wichtigsten geschäftlichen Herausforderungen zu konzentrieren und erst anschließend zu prüfen, wo KI zu deren Lösung beitragen kann. Sein Leitsatz: [i]„Don't boil the ocean.“[/i] Statt möglichst viele Anwendungen gleichzeitig einzuführen, sollten Unternehmen gezielt Probleme angehen, bei denen KI Kosten senken oder zusätzliche Einnahmen ermöglichen kann. [b]250.000 Stunden voller Möglichkeiten[/b] Wie groß das Potenzial sein kann, zeigt das Beispiel Sportcast. Das Unternehmen verantwortet die Fernsehproduktion der Bundesliga und verfügt über ein Archiv mit rund 250.000 Stunden historischem Videomaterial. Alexander Günther von Sportcast sieht in der KI eine Möglichkeit, diesen umfangreichen Bestand wesentlich besser zu erschließen. Inhalte, die bislang nur mit erheblichem manuellem Aufwand auffindbar und nutzbar waren, könnten mithilfe intelligenter Analyseverfahren für neue Produktionen und kommerzielle Angebote zugänglich werden. Auch in der Live-Produktion wird experimentiert. Sportcast testete bereits eine vollständige Live-Produktion mit acht KI-gestützten Kameras und setzte beim Supercup KI und Robotik für einen taktischen Kamerafeed ein. Günther betont allerdings, dass die Integration neuer Technologien Zeit benötigt. Erfahrungen mit früheren Innovationen wie Remote-Produktion zeigen, dass selbst scheinbar kleine Veränderungen etablierter Abläufe Jahre dauern können. Auch bei KI rechnet er mit einem längeren Entwicklungsprozess, als viele heute erwarten. [b]Wenn 3.200 Mitarbeitende neue Fähigkeiten bekommen[/b] Einen etwas anderen Ansatz verfolgt der ORF. Der öffentlich-rechtliche Sender begann bereits Ende 2022 beziehungsweise Anfang 2023 damit, künstliche Intelligenz systematisch für das gesamte Unternehmen zugänglich zu machen. Stefan Kollinger vom ORF beschreibt das Ziel als eine möglichst einfache und sichere Nutzung von KI durch die Mitarbeitenden. Anwendungen sollen ohne umfangreiche technische Vorkenntnisse zugänglich sein und sich unmittelbar in den Arbeitsalltag integrieren lassen. Dabei geht es nicht nur darum, bestehende Aufgaben schneller zu erledigen. KI kann Beschäftigten auch Fähigkeiten zugänglich machen, über die sie zuvor nicht verfügten, etwa bei der Audio- und Videobearbeitung oder der Analyse großer Datenbestände. Kollinger spricht in diesem Zusammenhang von „Upskilling“, also der Erweiterung vorhandener Kompetenzen. Entscheidend ist, dass daraus konkrete, einfach nutzbare Arbeitsabläufe entstehen. [b]Der Mensch muss die Kontrolle behalten[/b] Mit zunehmender Automatisierung verändert sich allerdings auch die Rolle der Mitarbeitenden. Beim ORF hat sich deshalb ein neuer Leitgedanke entwickelt: [i]„Human in the loop needs to become human in control.“[/i] Während der Mensch bei klassischen KI-Anwendungen einzelne Ergebnisse überprüft oder freigibt, muss er bei zunehmend selbstständig arbeitenden Systemen die Kontrolle über den gesamten Prozess behalten. Dazu gehören klare Regeln für den Umgang mit Daten, sichere technische Umgebungen und die Möglichkeit, automatisierte Entscheidungen nachzuvollziehen und zu steuern. Auch NVIDIA misst der Datensouveränität große Bedeutung bei. Unternehmen müssen sicherstellen, dass ihre Informationen und ihr geistiges Eigentum geschützt bleiben, wenn sie KI-Anwendungen in ihre Systeme integrieren. Gerade für Medienunternehmen kommt eine weitere Herausforderung hinzu: die Verlässlichkeit von Informationen. Wenn künstlich erzeugte Bilder und Videos immer schwerer von authentischem Material zu unterscheiden sind, gewinnen technische Verfahren zur Überprüfung der Herkunft und Echtheit von Inhalten an Bedeutung. [b]Was andere Branchen daraus lernen können[/b] Obwohl diese Diskussion sich auf die Medienbranche konzentrierte, lassen sich viele Erkenntnisse auf andere Wirtschaftszweige übertragen. Auch Unternehmen aus Handel, Logistik, Industrie oder dem Dienstleistungssektor verfügen über umfangreiche Datenbestände, wiederkehrende Prozesse und spezialisierte Mitarbeitende. Die Herausforderung besteht darin, geeignete Anwendungen zu identifizieren, diese sicher in bestehende Systeme einzubinden und ihren tatsächlichen Nutzen zu bewerten. Die Erfahrungen der drei Experten zeigen dabei unterschiedliche, aber miteinander verbundene Erfolgsfaktoren: NVIDIA setzt auf klar definierte Geschäftsprobleme, Sportcast auf schrittweises Testen unter realen Bedingungen und der ORF auf eine breite, möglichst einfache Nutzung durch die Mitarbeitenden. Einigkeit herrschte darüber, dass technologische Innovation allein nicht ausreicht. Unternehmen benötigen verlässliche Daten, geeignete Partner, die Bereitschaft zur Zusammenarbeit und vor allem Menschen, die neue Werkzeuge sinnvoll einsetzen können. [b]Applied AI statt isolierter Lösungen[/b] Die Verbindung von Technologie und praktischer Anwendung steht auch im Mittelpunkt der Arbeit unseres ClubPartners Qvest. Das Unternehmen beschäftigt sich mit der Integration von KI in bestehende Medien- und Produktionsumgebungen und unterstützt die Entwicklung durchgängiger Workflows. Die Expertenrunde zeigt, dass der nächste Entwicklungsschritt weniger in immer neuen KI-Demonstrationen liegt als in der zuverlässigen Einbindung der Technologie in den Unternehmensalltag. Entscheidend ist nicht, was KI theoretisch alles kann, sondern was sie im konkreten Betrieb tatsächlich besser macht. Die vollständige Aufzeichnung der Paneldiskussion [i]„AI everywhere. Business value anywhere?“[/i] mit Michael Kaplan (NVIDIA), Alexander Günther (Sportcast) und Stefan Kollinger (ORF), moderiert von Fares Birke (Qvest), können Sie [url=https://vimeo.com/1231255172/c497d3b1fc][b]hier ansehen[/b][/url]. [b]Über unseren ClubPartner[/b] Qvest ist ein weltweit führender Anbieter von medienfokussierten Services. Unser ClubPartner unterstützt Unternehmen ganzheitlich im Rahmen digitaler Transformationsvorhaben mit Innovations- und Beratungsleistungen sowie Services in der Technologie-Implementierung, um einen zukunftsorientierten Wandel zu erreichen. Mit umfassender Expertise in der Medien-, Informations- und Kommunikationstechnologie verhilft Qvest seinen Kunden, ihr Geschäft in Richtung Digitalisierung, Cloud und KI erfolgreich zu gestalten. Zu den Kunden zählen globale Marken aus Branchen wie Medien & Unterhaltung, Telekommunikation, Automotive, Gesundheit & Pharma, Konsumgüter, Handel, Transport und Logistik sowie Organisationen aus dem öffentlichen Sektor. Neben dem Hauptsitz in Deutschland unterhält Qvest weitere Standorte in Europa, den USA, dem Nahen Osten, Südostasien und Australien. Falls Sie mehr darüber wissen möchten, was eine Zusammenarbeit mit Qvest für Ihr Unternehmen hier in den VAE bedeuten könnte, kontaktieren Sie unseren ClubPartner gerne telefonisch unter [b][url=tel:+97144338109]+971 4 433 8109[/url][/b], per [url=mailto:dubai@qvest.com][b]E-Mail[/b][/url], oder Sie besuchen die [url=http://www.qvest.com/][b]Homepage[/b][/url]. Sie haben noch keine [url=http://www.german-emirates-club.com/Magazine/37/1950][b]ClubMitgliedskarte[/b][/url] oder Fragen zur Partnerschaft mit diesem ClubPartner, den Konditionen, oder benötigen Sie weitere Empfehlungen im Bereich Beratung? Über unsere [url=http://www.german-emirates-club.com/hotline][b]Exklusive Mitglieder Hotline[/b][/url] erreichen Sie uns unkompliziert per [url=tel:+971562050066][b]Telefon[/b][/url] (werktags von 9 bis 18 Uhr) und per [url=https://wa.me/971562050066][b]Whatsapp[/b][/url].
Weiterlesen »
