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SICK

SICK

SICK, Sensoren, Sensorlösungen, Industrie Laserscanner


SICK ist einer der weltweit führenden Hersteller von Sensoren und Sensorlösungen für industrielle Anwendungen.

1946 erhält Erwin Sick von der amerikanischen Militärregierung in München die Lizenz für ein selbstständiges Ingenieurbüro, somit wurde das Unternehmen in Vaterstetten bei München gegründet. Durch Vorstellung des ersten serienreifen Unfallschutz-Lichtvorhangs auf der internationalen Werkzeugmaschinenmesse in Hannover, gelang 1952 der wirtschaftliche Durchbruch. 1956 zog das Unternehmen von Vaterstetten nach Waldkirch. Zu diesem Zeitpunkt waren 25 Mitarbeiter im Unternehmen beschäftigt. 1972 erfolgte die Gründung der ersten Tochtergesellschaft in Frankreich. 1975 expandierte das Unternehmen nach Übersee und gründete eine weitere Tochtergesellschaft in den USA. Im Jahr 1988 starb Gründer Erwin Sick im Alter von 79 Jahren. Seine Frau Gisela Sick übernahm ab diesem Zeitpunkt die Unternehmensführung als Hauptgesellschafterin. 1996 wurde aus der Erwin Sick GmbH eine Aktiengesellschaft. Die erstmalige Ausgabe von Mitarbeiteraktien im In- und Ausland fand 1999 statt. Im Jahr 2006 feierte die SICK AG ihr 60-jähriges Firmenjubiläum.

Mit über 7000 Mitarbeitern ist das Unternehmen weltweit in 88 Ländern vertreten. Davon befinden sich Repräsentanzen in 40 Ländern und Vertretungen in 48 Ländern. Die Tochtergesellschaften sitzen in den meisten Ländern Europas sowie in Kanada, USA, Südamerika, Australien, Nord- und Südafrika und Asien. Produziert wird in Deutschland, Ungarn, Malaysia, China und den USA.

Die SICK AG stellt Sensoren für die Fabrik-, Logistik und Prozessautomation her. Zur Fabrikautomation gehören u.a. die Automobil-, Nahrungsmittel-, Verpackungs-, Pharma- und Kosmetikindustrie. Zur Logistikautomation zählen Anwendungsbereiche wie z.B. Flughäfen, Verkehr, Handel- und Distributionszentren, Gebäudesicherheit und Häfen. Im Bereich der Prozessautomation werden SICK-Sensoren u.a. im Berg- und Schiffsbau, Kraftwerken und der Chemieindustrie verwendet.

Das Unternehmen SICK bietet Produkte, Systeme sowie Servicedienstleistungen für Aufgabenstellungen in der Fabrik-, Logistik-, und Prozessautomation. Zu diesen Aufgaben gehören das Messen, Detektieren, Überwachen und Kontrollieren, Absichern, Verbinden und Integrieren, Identifizieren und Positionieren.

Zum Produktportfolio zählen Lichtschranken und Lichttaster, induktive, kapazitive und magnetische Sensoren, magnetische Zylindersensoren, Automatisierungs-Lichtgitter, Distanzsensoren, Encoder, Motor-Feedback-Systeme, Füllstands Sensoren, Drucksensoren, Temperatursensoren, Durchflusssensoren, Identifikationslösungen wie z.B. Barcodescanner und RFID-Leser, Laserscanner, optoelektronische Schutzeinrichtungen, Sicherheitsschalter, sichere Steuerungen, Farbsensoren, Kontrastsensoren, Lumineszenz Sensoren, Gasanalysatoren, Staubmessgeräte, Ultraschall-Gasdurchflussmessgeräte und Verkehrssensoren.

Ab dem Jahr 2014 werden etwa 10,6 % des Umsatzes in Forschung & Entwicklung investiert und 817 Mitarbeiter in diesem Bereich beschäftig. Besonders bekannt ist das Unternehmen für Laserscanner, die auch im Bereich Objektschutz (Security), Hafen und Robotik als Sensor eingesetzt werden. Fünf dieser Laserscanner wurden auf dem fahrerlosen Auto Stanley eingesetzt, das 2005 den Darpa-Grand-Challenge gewann. Von den 6.957 Mitarbeitern sind in Deutschland 4.147 beschäftigt. Davon sind im Jahresdurchschnitt 255 Auszubildende (Stand: 31. Dezember 2014)
Das Unternehmen gehört seit mehreren Jahren zu Deutschlands besten Arbeitgebern.